Buch: Berlins Geschichte für Kinder

Heute machen wir mal ein bisschen Geschichte.

Die Geschichte Berlins begegnet jedem Kind früher oder später. Meine Frage ist, wie kann man historische Infos lebendig und interessant in das Bücherleben der kalten Jahreszeit einbauen? Auf die Idee kam ich am 3. Oktober: Wie kann man Kindern die Gründe für bestimmte Feiertage erklären?

Mir schwebte ein Buch vor, das wir gerne in die Hand nehmen, um immer mal wieder darin zu lesen. Hierzu möchte ich Euch das Buch „Berlins Geschichte für Kinder“ vorstellen.

Den Text fand ich inhaltlich prima, die Infos sind auf das Wichtigste zusammengefasst und es gibt viele Absätze. Die Formulierungen sind gut verständlich und mit einer Brise Humor geschrieben.

Kinder finden Zugang zu Wissen über das Anschauen, Erleben, Hören, etc. Hier erfüllt das Buch meine Erwartungen nicht. Die Illustrationen finde ich eher altmodisch und sie erinnern mich an meine eigenen staubigen Geschichtsbücher. Es gibt kein Inhaltsverzeichnis, was das Finden von bestimmten Ereignissen oder Stellen sehr schwierig macht. Am Umschlag sind vorne und hinten zwei Einschlagklappen, zum Einen werden berühmte Berliner aufgelistet und hinten findet man eine Chronik.

Das Buch eignet sich sicherlich um Inhalte, die in der Schule vermittelt worden sind nachzubearbeiten oder sich Infos für Projekte oder Referate zu erschließen. Insgesamt fehlt aber die grafisch notwendige Leichtigkeit.

Fazit: Ich hatte mir ein moderne und pfiffige Alternative zu den klassischen Geschichtsbüchern vorgestellt, die wir selbst aus unserer Kindheit kennen. Leider konnte das Buch diesen Anspruch nicht erfüllen.

Kennt Ihr entsprechende Bücher? Meldet Euch!

Ist eine arme Kindheit besser?

Alexandra Tobor ist in Polen aufgewachsen und dann nach Deutschland gekommen. Mir ist sie aufgefallen, weil Holger Klein sie für seinen PodcastWRINT angeworben hat – seither beantworten die beiden regelmäßig Hörerfragen. Und Alexandra ist ein Phänomen: Sie spricht druckreif und überlegt, ist belesen und rundum sympathisch. Vor einigen Wochen hat sie ihren eigenen Podcast gestartet, „In trockenen Büchern“. Hier bespricht sie Sachbücher, besser gesagt: Sie fasst sie kurz zusammen. Zuletzt auch das Buch „Die verkaufte Kindheit: Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können“ von Susanne Gaschke. Die Episode hat sie „Konsum-Kids“ genannt. Unbedingt hörenswert! Die Hauptfrage: Stoppen wir mit zu vielen Spielsachen die Kreativität unserer Kinder? Vieles kann ich unterstreichen, und Alexandra muss ich an dieser Stelle sagen: Es ist in der Tat schwierig, dem Konsumterror zu entgehen und die Neugier und Kreativität der Kinder zu fördern. Aber es ist möglich… Ihr könnt die Folge gleich hier hören:

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Oder hier als MP3 herunterladen

Jetzt wirds widerlich! Bücher zu gewinnen!

Ich hab mir mal vorgenommen (- wie so vieles! -) meinen Kindern einen möglichst angstfreien Umgang mit Spinnen zu vermitteln.

Jedoch ist das nicht so ganz einfach, wenn man die kleinen Krabbler nicht gerade zum Schmusen findet und am Liebsten schreiend davonrennen würde. Da gibts ja allerhand Tipps und Tricks: die nette Spinne mit einem Blatt und einem Glas einfangen oder mit dem Staubsauger einsaugen (nicht gerade tierfreundlich!)… aber ich hab jetzt die ideale Möglichkeit gefunden!

Mein Mann hat kürzlich ein prima Teil aus dem Supermarkt angeschleppt: einen sogenannten Spider Catcher. Mit diesem Dings kann man die Spinne – oder auch andere Tierchen – super einfangen. Einfach drücken, dann gehen die Borsten auseinander – die Spinne in die Mitte nehmen – loslassen und: Spinne drin! Fenster auf – und raus in die Freiheit!

Und gratis dazu: Das-war-jetzt-buddhistisch korrekt und tierfreundlich-Gefühl!

Was ich schon festgestellt hab: Kinder haben damit auch ihre Freude, wenn kein Tier in der Nähe ist. Sie können mit dem Spidercatcher z.B. die Mama, den Papa und Geschwister ärgern oder Star Wars nachspielen.

Wäre doch neben dem alltäglichen Kinderkrimskrams auch eine nette Geschenkidee?

255253126_10373e078fZu diesem Thema ist mir beim Stöbern ein Buch aufgefallen: „Die kleine Spinne Widerlich“
von Diana Amft.

Es handelt von der kleinen Spinne Widerlich, welche sich fragt, warum die Menschen Angst vor Spinnen haben. Zahlreiche Familienmitglieder geben Antwort auf diese Frage: Neben Onkel Langbein, Niesi, Mucki, Bella, und Miro sind meine absoluten Favoriten: Oma Erna und Tante Igitte, die mir wieder einmal das Klischee bestätigt, dass es in jeder Familie eine besondere Tante gibt. Immer Geschmackssache: Meiner Meinung nach mit Witz und Charme illustriert ist das Buch von Martina Matos. Autorin Amft vermittelt in dieser witzigen Krabbelstory mit Tiefgang zentrale soziale Botschaften. Nämlich dass wir jeden so nehmen sollten wie er ist und: Wir haben häufig Angst vor Dingen, die wir nicht kennen.

Was mich beim ersten Lesen entspannt hat: In den Sätzen markieren drei Punkte (…) die Lesepausen und vereinfachen dadurch das Vorlesen. Empfohlen wird das Buch ab 4 Jahren. Das hat mich eher gewundert, da es sich meiner Meinung nach auch schon für kleinere Zuhörer eignet. Aber vermutlich ist der Grund, dass im Laufe der Erzählung auf soziale Komponenten eingegangen wird: Die Fähigkeit sich in die Lage anderer hineinzuversetzen wird meines Wissens nach zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr ausgebildet.

Tschaui! Ich geh mit meiner Tochter jetzt Krabbeltiere suchen, denn:

Spinnen sind auch nur Menschen!

In diesem Sinne krabbelige Grüße von
Eurer Maria

Wir verlosen zwei Exemplare „Die kleine Spinne Widerlich“

Habt Ihr eine Krabbelstory zu erzählen?
Wie macht Ihr das mit den Spinnen?
Welche Tipps habt Ihr?

Los gehts! Die ersten beiden Schreiber in der Kommentarfunktion gewinnen!

Mückenstiche: Antiallergikum-Tropfen helfen – besonders in der Nacht

Fenistil TropfenKurz vorweg: Das hier ist keine bezahlte Werbung. Keine Sorge. Das würden wir kenntlich machen. Das hier ist schlichtweg eine Empfehlung von uns an Euch!

Nach dem Regen kommen jetzt leider die Mücken und damit die unzählig juckenden Stiche. Vor allem nachts hat unser Kleiner oft gelitten und wurde um seinen Schlaf gebracht. Und wenn es viele Stich waren, dann haben auch allerlei Gels und Salben nicht mehr geholfen. Vor ein paar Jahren haben wir von einer Freundin den Tipp bekommen, es doch mal mit einem Antiallergikum zu versuchen – zum Beispiel mit Fenistil Tropfen. Denn solche helfen von innen und seien somit sehr effektiv. Seither haben bei uns Mücken- und andere Insektenstiche ihren Schrecken verloren. Die Tropfen sind glücklicherweise alkoholfrei und bereits einjährige „Stichopfer“ können sie einnehmen. Hilft übrigens auch bei leichten Allergien oder anderen Juckreizen. Wie bei allen Medikamenten bitte auch hier die Beipackzettel lesen – vor allem, wenn man die Medikamente Kindern gibt. Lasst Euch gegebenenfalls in der Apotheke beraten, welches Antiallergikum für Euch geeignet ist.

Mit einer kleinen Spritze (gibt es für wenige Cents in jeder Apotheke) lassen sich die Tropfen auch nachts gut geben – man muss weder mit dem Löffel richtig zielen, noch das Licht anschalten.

Mehr über Fenistil Topfen gibt es hier. Wer jedoch lieber auf altbewährte Hausmittel zurückgreifen möchte, dem kann ich beispielsweise Wickel, Tees & Mutterliebe: Die besten Hausmittel für kranke Kinder empfehlen.