Vulkankuchen und Dinokekse

Bei so einem richtigen Dinoforscher-Kindergeburtstag muss natürlich auch der Kuchen vom Thema her passen. Also gab’s Vulkankuchen.

Erstmal habe ich am Vortag des Geburtstages das sehr leckere und idiotensichere  klassische Rezept für einen Schokoladenkuchen gemacht – und zwar in einer Guglhupfform. Als dieser Kuchen ausgekühlt war, habe ich ihn mit roter Glasur bekleckert – dazu habe ich Candy Melts genommen (schmecken nach weißer Schokolade). Als die Schicht getrocknet war noch schnell gelbe Candy Melts drauf und dann wieder ein paar rote. Unten an den Rand habe ich kleine Zuckerdinos geklebt – dazu auch immer ein wenig Glasur auf die Rückseite getropft und dann angedrückt. Fertig war der Kuchen.  Aber das war noch nicht alles – es gab auch Spuren-Kekse.

Dazu habe ich erstmal einige Tage vorher den Teig für die Kekse gemacht. Das Problem ist: Jeder Keksteig geht noch ein bißchen auf – die Spuren werden also immer etwas undeutlich werden. Am Besten funktioniert wirklich ein klassisches Butterkeks-Rezept aus der Weihnachtszeit.
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Die Zutaten für 1 Blech:
Aus 50g Butter, 100g Mehl, 50g Zucker und einer Prise Salz einen krümeligen Teig machen. Dann ein Eigelb dazugeben und verkneten. Den Teig zu einer Rolle formen und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Dann in Scheiben schneiden. Und jetzt kommt der Spaß: Mit einem Plastik-Dino (schaut mal, welcher die schönsten Füße hat!) Abdrücke in den Teig machen! Damit die Spuren deutlicher sind, haben wir die „Pfote“ vorher in Kakao gedrückt, aber das muss nicht sein. Dann 15 Minuten bei 180 Grad in den Backofen – fertig.
Als drittes hatten wir noch „Bugles“-Chips aufgestellt – als „Dino-Krallen“ tituliert. Die kamen aber eher bei den Mamis an als bei den Kindern…
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Klassik für Kinder

kinderzeichnung_weihnachtswichtel_br_1Falls Ihr in München wohnt, haben wir einen Tipp für Euch: Geht mit Euren Kindern in die klassischen Konzerte des Rundfunkorchesters des Bayerischen Rundfunks! Da wirft sich ein komplettes Orchester in Schale, um für die Kleinsten und etwas größeren Kinder zu musizieren. Für Kinder ab 3 Jahren gibt’s die Zwergerlkonzerte: Da könnt Ihr auf dem Boden sitzen auf Sitzkissen und es muss natürlich nicht mucksmäuschenstill sein. Die Konzerte dauern 45 Minuten und der Eintritt kostet gerade mal 4 Euro.

Für die Schulkinder gibt es „Klassik zum Staunen„, da sitzt man dann schon auf Stühlen und es ist auch etwas länger, eine knappe Stunde. Beide Konzertreihen haben etwas gemeinsam: Sie finden nur im Winter statt und es gibt einen Erzähler oder eine Erzählerin, die durch das Konzert führt und die Kinder zum Lachen und Staunen bringt. Für den Newsletter könnt Ihr Euch hier anmelden, dann verpasst Ihr kein Konzert. Karten gibt’s beim BR und bei den Vorverkaufsstellen.

Aus Erfahrung kann ich sagen: Falls Ihr lärmempfindliche Kinder habt, setzt Euch lieber etwas weiter nach hinten – so ein ganzes Orchester kann ganz schön laut werden. Natürlich gibt es auch viele andere Konzerte für Kinder – wichtig ist einfach, dass Ihr Eurem Nachwuchs diese wunderbare Musik näherbringt!

Dino-Partydeko selber machen

Keine Ahnung, warum alle kleinen Jungs irgendwann in die Dino-Phase kommen. Gibt ja auch Schlimmeres. Jedenfalls passt dazu natürlich eine Dinoforscher-Party für den Kindergeburtstag.

582f010a5d3acBei uns ist es so, dass die Vorbereitungen gemeinsam stattfinden – das Geburtstagskind entscheidet also mit, macht sich selber Gedanken, denkt sich Spiele aus und hilft bei den Vorbereitungen so gut es kann. Die eigentliche Party ist dann eher das i-Tüpfelchen. Fangen wir mal an mit der Deko – der Rest kommt in den nächsten Posts.

Als Fensterdeko haben wir Vorlagen auf buntem Papier ausgedruckt und ausgeschnitten – und diese dann ans Fenster geklebt. Die Vorlagen gibt es hier, und sie sind eigentlich zum Ausmalen gedacht – auch eine gute Idee für regnerische Herbsttage.

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Dann bekamen die Schleich-Dinos bunte Hütchen auf. Dazu einfach aus buntem Papier (Geschenkpapier oder ähnliches) kleine Kreise ausschneiden, den Kreis an einer Stelle bis zur Mitte aufschneiden und dann rollen – so entsteht der Kegel. Zusammenkleben. Oben entweder einen Bommel aufkleben oder – wenn man keinen hat so wie wir – einfach ein Stück Pfeifenputzerdraht durchziehen und biegen. Damit der „Hut“ nicht runterfällt muss man diesen mit einem Bändchen festbinden – dazu das Bändchen (Bindfaden, Gummiband etc.) mit einer Nadel rechts und links befestigen. Wir haben Faden benutzt und diesen dann gebunden, bei einem Gummiband wäre es noch besser, dann kann der Dino den Hut leichter an- und ausziehen…

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Die Tischlampe wurde kurzerhand noch mit Papier-Blättern beklebt, damit es urwaldähnlicher aussieht. Und das Tischtuch ist schlichtweg ein grünes altes Betttuch.
Fertig war die Tisch-Deko – dann gab es aber natürlich noch einen Vulkankuchen, DinoKekse, Fußspuren und viele Spiele – aber dazu ein andermal mehr…
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Cake Pops ohne Ständer verzieren!

Letztens sollte ich für den Kindergarten als Geburtstags-Kuchen 32 Cake Pops machen. An sich kein Problem, in die Form passen 16 Kügelchen, gebacken war also schnell Aber wie dekorieren? Mit den blöden Ständern ist das so eine Sache, das klappt selten richtig gut. Also hatte ich die Idee, die Cake Pops einfach kopfüber zu dekorieren – und sie dann auch so zu servieren.

Geht ganz einfach: Cake Pops nach Anleitung machen, den Stiel anbringen, und dann durch Glasur ziehen. Dann erst die überschüssige Glasur abtropfen lassen und den Pop dann kopfüber auf eine mit Alufolie bedeckte Platte (oder ein Brettchen, oder einen Teller) stellen. Kurz etwas andrücken, schon bleibt er stehen. Dann ein paar Konfetti-Sprinkel drauf, und fertig. Sehen nett aus und sind leicht zu transportieren.

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