Feuerwerk-Bilder basteln

Mal- und Bastelprojekte für ungeduldige Kinder sind ein Problem: Klappt etwas nicht so, wie sie es sich vorstellen, verlieren sie schnell die Lust. Diese Idee fällt unter die Rubrik „Basteln mit Klorollen“ – das Ergebnis kann sich sehenlassen und ist auch ein gutes Geschenk für Mama, Papa, Oma oder Opa.

Wir haben das Feuerwerk-Bild nach dem Silvester-Feuerwerk in Angriff genommen – da war die Begeisterung noch frisch.

Gebraucht wird: Schwarzes Tonpapier, Klorollen, Farbe (Acryl oder Fingerfarbe, irgendwas Flüssiges, das gut deckt!) eine Schere und eventuell Pinsel. Und wie immer bei solchen Arbeiten natürlich Zeitungspapier oder ähnliches, um den Arbeitsplatz zu verschonen. Falls Euch die Kleidung Eures Kindes sehr am Herzen liegt, bitte auch eine Malschürze oder ähnliches anziehen. Bei uns braucht’s das nicht – die meisten Farben sind auswaschbar, und wenn nicht, dann eben nicht.

Vorbereitung: Auf etwas Alufolie oder einen Pappteller wird ausreichend Farbe gegossen (wenn es mehrere Kinder machen, sonst reicht es auch, die Klorolle mit dem Pinsel anzumalen). Der Klecks soll auf jeden Fall so groß sein, dass die Klorollen-Arme alle etwas von der Farbe abbekommen.

Dann wird eine Klorolle ungefähr zu einem Drittel mit der Schere eingeschnitten, bis sie aussieht wie ein Krake. Die „Arme“ werden dann leicht weggebogen, damit es leichter ist, sie einzutauchen. Achtung: Für jede Farbe eine eigene Rolle verwenden, dann werden die Farben strahlender und vermischen nicht!

Jetzt geht’s los: Die Klorolle in die erste Farbe tauchen – dabei darauf achten, dass alle „Krakenarme“ mit Farbe bedeckt sind – es aber nicht tropft! Wenn nötig mit einem Pinsel nachhelfen. Dann die Klorolle wie einen Stempel auf das Tonpapier drücken (oder vorher nochmal auf Zeitungspapier ausprobieren).

Das Bild jetzt etwas trocknen lassen, bevor mit der zweiten Farbe leicht versetzt drübergegangen wird. Wer möchte, kann noch etwas Glitzer drüberstreuen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Fertig!

Fingerprints – Fingerabdrücke ohne Polizei!

FingerprintsIch gebe zu, ich kann nicht malen. Umso mehr habe ich mich gefreut, als mir die Fingerprints sozusagen im Netz über den Weg gelaufen sind. Fingerprints sind kleine, einfache Bildchen, die lediglich aus Fingerabdrücken und ein paar einfachen Strichen bestehen. Und seither haben mein Fünfjähriger (der das malerische Nicht-Talent eindeutig von mir geerbt hat) und ich tatsächlich Spaß daran, Löwen, Enten, Züge oder Hexen zu „malen“. Mit den Fingerprints geht das ganz einfach und ist auch schon für Kleinere geeignet, denn welches Kind drückt nicht gerne seine Finger in ein Stempelkissen und darf sich dann nach Lust und Laune auf Papier austoben. Mein absoluter Favorit ist übrigens der Weihnachtsmann samt Schlitten und Rentieren!

Ich habe mir für den Anfang das Buch Fingerabdruck Punkt und Strich: Zeichenspaß auf Fingerabdrücken (Edition Fischer) zugelegt. Hier wird Strich für Strich und Schritt für Schritt gezeigt, wie´s geht. Und wenn man einmal den Dreh raus hat, reichen auch „Animationsposter“ aus dem Netz, um der eigenen Kreativität auf die Sprünge zu helfen.

Natürlich gibt es auch sogenannte Komplett-Sets, etwa bei amazon. Doch nicht alle Sets sind meiner Meinung nach zu empfehlen. Eine schöne bunte Auswahl an Stempelkissen genügt. Einen dünnen Filzstift hat man meist zu Hause, Stempel und Farbstifte braucht man nicht extra, sie machen das Ganze nur unnötig teuer.

Aqua Doodle

Ein wirklich durchdachtes Spielzeug von Ravensburger ist Aqua Doodle. Es besteht aus einer großen Folie (es gibt mehrere Varianten und Größen) und einem dicken Stift. Dieser Stift lässt sich mit Wasser füllen und kann dann auf der Folie „malen“. Da mit Wasser gemalt wird, hinterlässt der Stift auf angrenzenden Möbeln und Wänden keine Spuren, und nach wenigen Minuten ist das Gemalte auch auf der Folie wieder verschwunden und man hat Platz für neue Skizzen. Toll auch: Die Folie lässt sich zusammenrollen oder falten, und so ist das Spielzeug auch in einer kleinen Tasche schnell verstaut und kann dann im Café oder Restaurant wieder hervorgeholt werden, wenn sich der Nachwuchs langweilt. Die Erfinder dieses Spielzeugs haben sich wirklich Gedanken gemacht!