Tattoo-Väter und Sonnencremes

Heute beantworten wir eure Facebook-Fragen. Monika hat nachgefragt, ob wir schon unser Testament gemacht haben – die Antwort und alle anderen Antworten auf Eure Fragen gibt’s im Podcast zu hören, die werden hier nicht verraten. Conny fragt, ob man schlafende Kinder wieder zurück auf den Rücken drehen soll, wenn sie auf dem Bauch liegen. Sabine fragt nach Überlebensstrategien bei Schlafentzug, Kathrin nach der richtigen Sonnencreme für die Kleinsten (Annik nimmt die Daylong Baby, Oliver die „Kleine Elfe“). Björn ist ein tätowierter zweifacher Vater und fragt, warum manche Leute das so komisch finden. Chris fragt, wann wir unsere Kinder beim Kochen helfen lassen. Jens fragt, wie man Kinder davon abhält, Katzenfutter zu essen. Andreas fragt, wie wir es mit Hygiene im Haushalt halten.

Außerdem: Die Badewannen-Dusche. Und Osanit (Globuli gegen Zahnungsbeschwerden) sind scheinbar gerade ausverkauft. Oliver empfiehlt ein Kochbuch für Kleinkinder und das Buch „Impfen pro & contra„.

Ausführlichere Infos zu dieser Folge gibt es hier.

[audio:https://kinderwahnsinn.com/audio/KW09.mp3]

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Badewannenspielzeug: Ein Wasserhahn!

Ab in die Badewanne! Und am Besten noch die ganze Zeit den Wasserhahn laufen lassen, damit das Pritscheln noch mehr Spaß macht… Das hat aber einerseits den Nachteil, dass irgendwann viel zu viel Wasser in der Wanne ist, und zweitens – sofern man keine Mischbatterie hat – kann das Wasser gerne mal zu warm aus dem Hahn kommen. Die Lösung ist dieser Wasserhahn. Er wird mit zwei Saugnäpfen am Wannenrand befestigt und saugt mit einer kleinen Pumpe Wasser aus der Wanne, das dann oben aus dem Hahn kommt. Ein Ein- und Ausschalter ist dran, vier verschiedene Spielbecher sind auch mit dabei. Schwierig wird es dann nur, das Kind wieder aus der Wanne zu kriegen…

Die beste Sonnencreme

Kinder sind oft draußen im Freien – vor allem natürlich im Sommer. Da stellt sich die Frage: Wie können wir sie vor der Sonne schützen? Zum Glück gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten. Achtet beispielsweise beim Kauf von Mützen und teilweise auch bei T-Shirts darauf, dass diese einen eingebauten UV-Schutz haben – „50“ steht dann meistens drauf. Auch das Dach vom Kinderwagen hat bei vielen Marken diesen eingebauten Schutz.

Ansonsten ist natürlich Sonnencreme wichtig. Man unterscheidet hier zwischen physikalischen und chemischen Sonnencremes. Jene für Erwachsene sind chemisch. Die für Kleinkinder sollten physikalisch sein. Das heißt, dass die Haut nicht mit Parfums, Farbstoffen und anderen Inhaltsstoffen belastet wird, sondern sich die Creme wie ein dünner Filter-Film auf die Haut legt und sie so vor der Sonne schützt. Man sieht auch, dass diese Cremes nicht so gut einziehen wie andere. Das soll so sein! Annik nimmt die Daylong Baby, Oliver die “Kleine Elfe”.

Falls es doch mal zu einem Sonnenbrand gekommen ist, hilft Aloe Vera gut – entweder frisch (bitte genau nachlesen, wie man diese Pflanze zu „ernten“ hat!), oder als Creme.

Große Hilfe: Babybay

Eigentlich ist es eine unvernünftige Anschaffung: Kostet eine Menge Geld (ca. 130 Euro), und man braucht es nur wenige Monate. Aber dennoch ist das Babybay eine große Empfehlung von uns. Babybay ist ein kleines Gitterbettchen, das man ans Elternbett andocken kann. Tagsüber wird es abgemacht und zum Beispiel mit ins Wohnzimmer genommen (unbedingt das mit Rollen kaufen!) – so ist das neugeborene Baby immer in der Nähe. Und nachts muss die Mama nicht aufstehen, sondern muss nur neben sich greifen zum Baby. Und das Baby hat natürlich nachts das Gefühl, ganz nah bei den Eltern zu sein – ohne im Elternbett zu schlafen, was ja gefährlich sein kann. Noch ein Vorteil übrigens: Das Babybay lässt sich gut weiterverkaufen, weil es ja nur ca. 3-5 Monate im Einsatz ist und daher meistens aussieht wie neu. Falls Ihr ein gebrauchtes kauft, unbedingt neue Matratze dazukaufen!

Schlechtes Pixi-Buch

Normalerweise lieben wir Pixi-Bücher. Bei „Ich hab eine Freundin, die ist Buchhändlerin“ sieht es aber anders aus. Die Idee ist ja schön: Berufe vorstellen. Aber die Ausführung ist grottig. Die Texte sind hölzern, viel zu lang für Kinder und voll mit Begriffen, die kein Kind (und auch kaum ein Erwachsener) erklären könnte. Mich hat dieses Buch beim Lesen regelrecht geärgert, ich wollte gleich einen bösen Brief schreiben. Falls sich also Pixi mittlerweile an 16-Jährige wendet, die sich mit 95 Cent eine Berufsbewartung gönnen, dann ist dieses Büchlein wunderbar. Für alle anderen Zwecke: Nutzlos. Sehr schade. Aber zum Glück gibt’s noch viele andere Pixis.