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Die Gangster Gang (2022)

Immer wieder möchten wir Euch an dieser Stelle Kinderfilme vorstellen – und zwar so genau, damit Ihr genau wisst, ob das schon was für Eure Kinder ist oder nicht. Denn wie oft hat es uns selber gestört, wenn im Film ein derart übertriebener Bösewicht vorkam, dass die Kinder danach ein halbes Jahr lang nicht mehr ins Kino gehen wollten! Für die Eltern wird hier gespoilert – damit die Kinder ein schönes Kinoerlebnis haben. Los geht’s:

Diesmal haben wir uns „Die Gangster Gang“ angesehen (Amazon Affiliate-Link), einen Film von 2022.

Inhalt: Fünf Tiere haben ein Imageproblem: Piranha, Schlange, Wolf, Hai und Spinne gelten nicht unbedingt als niedlich. Also traut man ihnen Böses zu. Und das führt dazu, dass sie auch wirklich Böses tun. Also zum Beispiel Diamanten stehlen.

Länge: 1 Stunde 35 Minuten

Das Ende: Vorurteile sind blöd! Die Bösen können gut sein und die Guten können böse sein.

Unsere Einstufung: ab 6
Unsere Schulnote: 2

Die FSK gibt eine Alterseinstufung „6“.

Die Machart: Es ist ein lustiger Film, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Viele liebevolle Details wurden eingebaut. Danach kann man gut darüber diskutieren, welche Vorurteile man selber so hat und ob diese eventuell auch nicht so richtig wahr sind… Spannende oder bedrohliche Szenen gibt es wenige, und wenn werden sie schnell aufgelöst.

Problematische Szenen für schwache Kinderseelen:

Rasante Verfolgungsjagd: Es geht gleich aufregend los, die fünf Gangster werden nach einem Banküberfall von der Polizei verfolgt. Sie entkommen aber.

Meteorit zerstört Stadt: Bei einer Gala wird von der Tragödie erzählt, gezeigt wird aber nur kurz ein schwarz-weiß-Ausschnitt von großer Entfernung.

Tierversuche: 200 Meerschweinchen sind in einer Forschungseinrichtung gefangen. Könnte passieren, dass man also mit den Kindern über Tierversuche reden muss.

Held wird böse: Ein eigentlich süß und harmlos wirkendes Meerschweinchen entpuppt sich als Bösewicht, das Vertrauen ist dahin.

Freundschaft zerbricht: Es gibt kein Vertrauen mehr zum Anführer Wolf, daher verlassen ihn seine Gang-Mitglieder.

Roboter-Meerschweinchen: Die befreiten Meerschweinchen bekommen alle blaue Augen (endlich mal nicht rote!) und sind wie ferngesteuert. Sie machen aber nur so Sachen wie Autos klauen. Sie verfolgen aber auch die Gangster Gang.

Drohender Tod: Die Füchsin und der Wolf werden per Stromschlag gefangen und gefesselt. Dann sollen sie geschreddert werden – die einzige wirklich dramatische Szene im Film. In letzter Sekunde werden sie von der Gangster Gang gerettet.

Fall aus Helikopter: Snake wird aus einem Helikopter gestoßen, der Wolf rettet ihn aber.

Der Trailer:

Kinderfilm-Check: Elio

Immer wieder möchten wir Euch an dieser Stelle Kinderfilme vorstellen – und zwar so genau, damit Ihr genau wisst, ob das schon was für Eure Kinder ist oder nicht. Denn wie oft hat es uns selber gestört, wenn im Film ein derart übertriebener Bösewicht vorkam, dass die Kinder danach ein halbes Jahr lang nicht mehr ins Kino gehen wollten! Für die Eltern wird hier gespoilert – damit die Kinder ein schönes Kinoerlebnis haben. Los geht’s:

Diesmal haben wir uns „Elio“ angesehen (Amazon Affiliate-Link), einen Pixar-Film von 2025.

Inhalt: Elio ist ein Weltraumfan. Im All wird er von den Aliens als Anführer gesehen und muss sich behaupten. Und natürlich gibt es einen Bösewicht, dem das überhaupt nicht passt.

Länge: 1 Stunde 33 Minuten

Das Ende: Elio erkennt, dass er doch zu den Menschen auf der Erde gehört und zu seiner Tante. Die „Bösen“ entpuppen sich als gar nicht so böse. Und Elio findet einen Freund.

Unsere Einstufung: ab 8
Unsere Schulnote: 2

Die FSK gibt eine Alterseinstufung „6“.

Die Machart: Es ist ein kunterbunter Film mit lustigen Alien-Wesen und dennoch dem gewohnten Tiefgang der Pixar-Filme. Es gibt mal wieder Gut gegen Böse – und das Böse besteht aus eigentlich sehr harmlosen madenähnlichen Wesen, die in riesigen Rüstungen/Panzern stecken und rote Augen haben. Zwei Hauptthemen werden angepackt: Zum einen ist für die „Bösen“ Weichheit schlecht und Härte gut, das sei aus Tradition so, wird behauptet. Im Laufe des Filmes wird aber gezeigt, dass es gut ist, auch Sanftheit zu zeigen und sich dadurch durchaus auch mal verletzlich zu machen. Zweite Weisheit: Du bist einzigartig. Und Einzigartigkeit kann sich manchmal wie Alleinsein anfühlen. Aber du bist nicht allein. Und damit auch die grundlegende Frage der Menschheit: Sind wir allein da draußen?

Problematische Szenen für schwache Kinderseelen:

Tote Eltern/Trennung: Wie oft bei Disney/Pixar erfahren wir am Anfang, dass die Eltern von Elio gestorben sind. Er lebt bei seiner Tante Olga. Die ist komplett überfordert mit dem kleinen Jungen und will ihn in ein Internat schicken.

Streiche: Ein paar ältere Jungs wollen Elio nachts erschrecken (00:17:34) und setzen Alien-Masken auf. Es regnet. Elio flüchtet aus seinem Zelt und die Jungs verfolgen und fangen ihn.

Bösewicht: Ein Bösewicht taucht auf (00:28:08), es ist ein großes, dunkles Wesen. Feuerblitze sind in seiner Nähe. Er will das Universum zerstören.

Entführung: Elio wird an Bord des feindlichen Raumschiffes gesaugt und eingesperrt – in eine Zelle in dem auch ein Skelett liegt.

Spinnennetz: Elio klebt in einer Art Spinnennetz (00:41:15) und ein Wesen mit vielen Zähnen verpuppt ihn. Die Szene ist allerdings schnell vorbei, das Wesen entpuppt sich als nette Seidenraupe (oder etwas ähnliches). Die beiden freunden sich an.

Doppelgänger/Klon: Die Tante merkt, dass Elio ein Klon ist, er hat unter dem Augenpflaster kein Auge. Der Schwindel fliegt also auf.

Zerstörung: Die Bösen zerstören Teile des Universums und bedrohen Wesen.

Meer: Elio fällt nachts ins Meer.

Zombie: Elios Klon zerfließt und kompostiert sich, das sieht recht gruselig aus, ist aber auch schnell vorbei.

Rasanter Flug: Sie (Elio und der Raupen-Junge) fliegen mit einem kleinen Raumschiff durch ein Trümmerfeld, es gibt einen Treffer und roter Alarm wird ausgelöst. Das Schutzschild sinkt unter 23 %, es gibt einen Hilferuf und dann wird es schwarz.

Der Trailer:

Kinderfilm-Check: Lilo & Stitch (2025)

Immer wieder möchten wir Euch an dieser Stelle Kinderfilme vorstellen – und zwar so genau, damit Ihr genau wisst, ob das schon was für Eure Kinder ist oder nicht. Denn wie oft hat es uns selber gestört, wenn im Film ein derart übertriebener Bösewicht vorkam, dass die Kinder danach ein halbes Jahr lang nicht mehr ins Kino gehen wollten! Für die Eltern wird hier gespoilert – damit die Kinder ein schönes Kinoerlebnis haben. Los geht’s:

Diesmal haben wir uns „Lilo & Stitch“ angesehen (Amazon Affiliate-Link), der uns bekannt vorkommt, weil es die Geschichte schon 2002 als Zeichentrickfilm gab. Jetzt ist das monstermäßige Knuddelvieh zurück, in einer Mischung aus aufwändiger Animation und Realfilm.

Inhalt: Lilo ist ein sechsjähriges Mädchen auf Hawaii. Ihre Eltern sind tot, sie lebt bei ihrer Schwester, doch das Jugendamt droht, die beiden zu trennen. Dann findet Lilo im Tierheim ein seltsames Wesen. Sie weiß nicht, dass Stitch ein genmanipuliertes Alien ist… Lilo & Stitch werden zu einem guten Team. Die Message: Eine Familie muss nicht perfekt sein, sie ist trotzdem gut.

Länge: 1 Stunde 42 Minuten

Das Ende: Natürlich gewinnt die Freundschaft von Lilo und Stitch. Stitch darf auf der Erde bleiben. Und das Jugendamt erlaubt, dass Lilo bei den Nachbarn bleibt – damit ihre Schwester studieren kann.

Unsere Einstufung: ab 6
Unsere Schulnote: 2

Die FSK gibt eine Alterseinstufung „6“.

Die Machart: Es geht gleich los mit Tempo und Witz bei den Aliens. Und einer großen Portion Hawaii, mit paradiesischer Natur, Surfen, Hulatanz und Blumen im Haar. Die kleine Lilo ist bezaubernd und trägt den Film, und Stitch hat trotz seiner Monsterhaftigkeit das Herz am rechten Fleck. Viel Slapstick und nette Charaktere. Und ein richtig starkes, mutiges Mädchen. Endlich ein Kinderfilm mit viel Humor und ohne dauernde Schrecksekunden.

Problematische Szenen für schwache Kinderseelen:

Tote Eltern/Trennung: Wie oft bei Disney erfahren wir am Anfang, dass die Eltern der Schwestern gestorben sind. Dazu kommt die Angst, dass die Schwestern getrennt werden.

Prügel: Stitch crasht eine Hochzeitsfeier (00:25:00) und die Menschen dort fürchten sich. Sie versuchen, Stitch zu fangen und zu verprügeln. Ist aber eher lustig gemacht, nicht bedrohlich.

Unfall: Stitch wird überfahren von einem Bus. Allerdings sehen wir ihn in Zeitlupe unter dem Bus herumkullern, dazu lustige Musik. So wird Stitch gefangen und landet im Tierheim.

Jagd: Zwei als Menschen verkleidete Aliens versuchen, Stitch zu fangen und mit Betäubungspfeilen zu beschießen. Sie treffen nicht (00:32:00)

Wasser/Ertrinken: Lilo ist beim Surfen, als sie ins Wasser geschubst wird. Sie ist unter Wasser und dann bewusstlos. (00:59:11) Ihre Schwester und deren Freund retten sie, sie kommt ins Krankenhaus. Ist aber schnell wieder auf den Beinen.

Schreck: Lilo und Stitch umarmen sich gerade, es ist eine ruhige, liebevolle Szene, als plötzlich ein Portal auftaucht mit recht lautem Geräusch. Bin selber erschrocken… (01:11.00) Eines der Aliens will Stitch fangen.

Hauseinsturz: Das Haus stürzt fast ein, nachdem Stitch dort mit einem Portal-Blaster herumgeschossen hat. Lilo ist kurz bedroht, aber es passiert nichts.

Raumschiffabsturz: Ein Alien fängt Stitch wieder ein. Lilo schmuggelt sich an Bord des Raumschiffs. Nach einem Kampf sind die beiden alleine an Bord, ohne Pilot, und der Alarm wird ausgelöst. (01:21:00) Stitch fordert Lilo auf, aus dem Raumschiff ins Meer zu springen. Sie tun es nicht – stattdessen landet das Raumschiff relativ sanft auf dem Meer. Stitch sieht man schnell darauf wieder, aber Lilo ist am Meeresgrund eingeklemmt und wird dann erst von Stitch gerettet. Dann ist es andersrum und Lilo versucht, Stitch zu retten. Sie schafft es nicht – Stitch sinkt zu Boden. Er wird im Wasser zu schwer. Während Lilo nach ihm ruft, taucht ihre Schwester nach unten und rettet ihn. Inklusive Wiederbelebung am Strand. Das dauert etwas und ist kurz traurig.

Der Trailer:

Kinderfilm-Check: Der Super Mario Bros. Film

Immer wieder möchten wir Euch an dieser Stelle Kinderfilme vorstellen – und zwar so genau, damit Ihr genau wisst, ob das schon was für Eure Kinder ist oder nicht. Denn wie oft hat es uns selber gestört, wenn im Film ein derart übertriebener Bösewicht vorkam, dass die Kinder danach ein halbes Jahr lang nicht mehr ins Kino gehen wollten! Für die Eltern wird hier gespoilert – damit die Kinder ein schönes Kinoerlebnis haben. Los geht’s:

Diesmal haben wir uns „Der Super Mario Bros. Film“ angesehen (Amazon Affiliate-Link), der uns in die altbekannte Spielewelt von Nintendo entführt.

Inhalt: Die beiden Klempner-Brüder Mario und Luigi aus Brooklyn gelangen durch Zufall in eine Parallelwelt. Während Luigi im Dunkelland landet, ist Mario in der Pilzwelt bei Prinzessin Peach. Die beiden suchen Luigi und versuchen gleichzeitig, den bösen Bowser zu besiegen.

Länge: 1 Stunde 28 Minuten

Das Ende: Natürlich ein Happy End, die Brüder sind wieder vereint und haben den bösen Bowser besiegt.

Unsere Einstufung: ab 8
Unsere Schulnote: 2

Die FSK gibt eine Alterseinstufung „6“.

Die Machart: Der Film ist kunterbunt, wie es auch die Videospiele sind. Wer die Spiele kennt, freut sich über die Figuren und über zum Beispiel Musikeinspielungen. Es gibt sowohl Anspielungen auf die Jump’n-Run-Spiele als auch die Kartrennen. Es ist natürlich der klassische Kampf von Gut gegen Böse, allerdings sind die gruseligen Szenen wirklich sehr kurz gehalten und das Böseste, was Bowser möchte, ist, Peach zu heiraten. Insgesamt ein eher harmloser, dafür aber sehr schneller und spannender Film. Haupt-Message der Brüder: „Uns passiert nichts, solange wir zusammen sind“.

Problematische Szenen für schwache Kinderseelen:

Glühende Augen: Gleich am Anfang sehen wir einen riesigen Bowser mit glühenden Augen, das entpuppt sich als eine Art Steininsel und Wohnort des richtigen Bowser. Überall ist Lava und Feuer, dann kommt eine Koopa-Armee. Aber sind wir ehrlich: Wer fürchtet sich vor diesen niedlichen Schildkröten-Wesen? Die Szene ist also gleich entschärft.

Zerstörung: Bowser zerstört das Eis-Schloss der Pinguine zum Teil mit Feuer.

Trennung: Luigi und Mario sind Brüder. Luigi ist eher ängstlich. Dann werden die Brüder voneinander getrennt und Luigi hat Angst.

Gruselwesen: Luigi ist alleine in einem verdorrten Wald, er scheucht Fledermäuse auf, dann kommen Skelett-Koopas mit roten Augen auf ihn zu, sie verfolgen ihn wie eine Armee von Zombies. Ohne Zweifel die gruseligste Szene im ganzen Film und unser Grund, den Film mit ängstlichen Kindern erst ab 8 zu schauen.

Folter/Käfig: Bowser sperrt Luigi und viele andere in hängende Käfige ein, die über Lava/Feuer schweben. Später im Film werden diese nach unten gelassen und die Figuren sollen bei der Hochzeit „geopfert“ werden. Das wird natürlich in letzter Minute verhindert.

Spannung: Es gibt zwei spannende Szenen. Die erste ist ein Kampf in einer Arena zwischen Mario und Donkey Kong, das Mario gewinnt. Die Gewalt hier ist eher wie bei Tom und Jerry überhöht und dadurch eher lustig als bedrohlich. Die zweite spannende Szene ist ein Rennen, bei dem Mario, Peach und ihre Freunde von den „Bösen“ (Koopas) verfolgt werden auf dem Regenbogen-Boulevard. Hier wird Mario auch mit Raketen beschossen und er fällt letzten Endes runter, direkt in das Maul eines Riesenfisches mit Zähnen. Er kann sich mit Donkey Kong aber befreien.

Reale Welt: Die Wesen aus der Fantasiewelt kommen am Ende alle nach Brooklyn, der riesige Bowser wird hier in einem endgültigen Showdown zur Strecke gebracht, unter anderem mit Hilfe von dem eigentlich ängstlichen Luigi. Am Ende ist Bowser miniaturisiert und dadurch nicht mehr furchteinflößend.

Der Trailer:

Kinderfilm-Check: Disneys Schneewittchen (2025)

Immer wieder möchten wir Euch an dieser Stelle Kinderfilme vorstellen – und zwar so genau, damit Ihr genau wisst, ob das schon was für Eure Kinder ist oder nicht. Denn wie oft hat es uns selber gestört, wenn im Film ein derart übertriebener Bösewicht vorkam, dass die Kinder danach ein halbes Jahr lang nicht mehr ins Kino gehen wollten! Für die Eltern wird hier gespoilert – damit die Kinder ein schönes Kinoerlebnis haben. Los geht’s:

Diesmal testen wir „Schneewittchen“ (Amazon Affiliate-Link). Das alte Märchen wurde schon 1937 von Disney verfilmt und jetzt gibt’s ein Remake mit Gal Gadot als böse Königin.

Inhalt: Prinzessin Schneewittchen verliert ihre Eltern und versucht, das Königreich von der bösen Königin (und ihrer Stiefmutter) zu befreien. Schon in den ersten Minuten wird gesungen – und es beginnt auch brav mit einem „Es war einmal“. Und dann gibt’s die berühmte Spiegelszene mit „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land“: Die böse Königin will die Schönste sein, und daher muss Schneewittchen sterben.

Länge: 1 Stunde 49 Minuten

Das Ende: Happy End, alle sind weiß angezogen und singen und tanzen.

Unsere Einstufung: ab 6
Unsere Schulnote: 2

Die FSK gibt eine Alterseinstufung „0“.

Die Machart: Ein klassischer Disney-Film mit Gut und Böse, viel Gesang und niedlichen Tieren und Figuren. „Schneewittchen“ ist zwar ein Realfilm, allerdings sind Tiere wie Eichhörnchen und auch die Zwerge computeranimiert. Schreckmomente sind kurz und lösen sich schnell auf. Da es dennoch um den Tod und das Böse geht, empfehlen wir ihn bei ängstlichen Kindern eher ab Grundschulalter.

Problematische Szenen für schwache Kinderseelen:

Verlust der Eltern: Nach fünf fröhlichen Minuten verliert Schneewittchen ihre Mutter. Das erzählt eine Off-Stimme, ihr Vater legt ihr tröstend die Hand auf die Schulter. Wenig später ist auch der Vater weg – dies erzählt die Stimme als „er kehrte nicht zurück“.

Böse Schwiegermutter: Bei Minute 21 gibt die böse Königin den Befehl, Schneewittchen zu töten. „Bring sie in den Wald, töte sie, schneide ihr das Herz heraus, lege es in diese Schatulle…“ Er tut es nicht, lässt Schneewittchen laufen.

Dunkler Wald: Schneewittchen läuft durch einen dunklen Wald, aufregende Musik, Fledermäuse. Bäume scheinen zum Leben zu erwachen und nach ihr zu greifen. Und dann fällt das Mädchen ins Wasser. (Ca. Minute 23).

Attentat: Nach gut einer Stunde zielt ein Ritter in Rüstung mit einer Armbrust aus einem Hinterhalt auf Schneewittchen. Ihr Freund Jonathan merkt es und wirft sich vor sie – und wird vom Pfeil getroffen. Die Zwerge retten ihn.

Zaubertrank: Bei 1:11:00 braut die böse Königin einen Zaubertrank und lila Gewitterschwaden kreisen um sie herum. Sie verwandelt sich in eine alte Hexe – sieht als solche aber harmlos aus.

Bedrohliche Figur/Tod: Die Schwiegermutter / böse Königin ist in schwarzen Mantel gehüllt unterwegs zu Schneewittchen, dazu bedrohliche Musik (1:14:00). Sie gibt Schneewittchen den vergifteten Apfel und diese beißt hinein – und bricht zusammen. Wir denken, sie ist tot, die Zwerge und Tiere trauern um sie. Später wird sie von Jonathan wieder wachgeküsst.

Bedrohung: Die böse Königin gibt einer Wache einen Dolch, damit soll er Schneewittchen töten. (1:33:00) Er geht auf sie zu, tut es nicht.

Versteinerung: Bei 1:36:00 zertrümmert die Königin den Spiegel, dieser zerbricht in tausend Teile, die sich um sie herum legen und sie sozusagen versteinern und dann in den Spiegel ziehen.

Der Trailer: