Die beste Sonnencreme

Kinder sind oft draußen im Freien – vor allem natürlich im Sommer. Da stellt sich die Frage: Wie können wir sie vor der Sonne schützen? Zum Glück gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten. Achtet beispielsweise beim Kauf von Mützen und teilweise auch bei T-Shirts darauf, dass diese einen eingebauten UV-Schutz haben – „50“ steht dann meistens drauf. Auch das Dach vom Kinderwagen hat bei vielen Marken diesen eingebauten Schutz.

Ansonsten ist natürlich Sonnencreme wichtig. Man unterscheidet hier zwischen physikalischen und chemischen Sonnencremes. Jene für Erwachsene sind chemisch. Die für Kleinkinder sollten physikalisch sein. Das heißt, dass die Haut nicht mit Parfums, Farbstoffen und anderen Inhaltsstoffen belastet wird, sondern sich die Creme wie ein dünner Filter-Film auf die Haut legt und sie so vor der Sonne schützt. Man sieht auch, dass diese Cremes nicht so gut einziehen wie andere. Das soll so sein! Annik nimmt die Daylong Baby, Oliver die “Kleine Elfe”.

Falls es doch mal zu einem Sonnenbrand gekommen ist, hilft Aloe Vera gut – entweder frisch (bitte genau nachlesen, wie man diese Pflanze zu „ernten“ hat!), oder als Creme.

Große Hilfe: Babybay

Eigentlich ist es eine unvernünftige Anschaffung: Kostet eine Menge Geld (ca. 130 Euro), und man braucht es nur wenige Monate. Aber dennoch ist das Babybay eine große Empfehlung von uns. Babybay ist ein kleines Gitterbettchen, das man ans Elternbett andocken kann. Tagsüber wird es abgemacht und zum Beispiel mit ins Wohnzimmer genommen (unbedingt das mit Rollen kaufen!) – so ist das neugeborene Baby immer in der Nähe. Und nachts muss die Mama nicht aufstehen, sondern muss nur neben sich greifen zum Baby. Und das Baby hat natürlich nachts das Gefühl, ganz nah bei den Eltern zu sein – ohne im Elternbett zu schlafen, was ja gefährlich sein kann. Noch ein Vorteil übrigens: Das Babybay lässt sich gut weiterverkaufen, weil es ja nur ca. 3-5 Monate im Einsatz ist und daher meistens aussieht wie neu. Falls Ihr ein gebrauchtes kauft, unbedingt neue Matratze dazukaufen!

Schlechtes Pixi-Buch

Normalerweise lieben wir Pixi-Bücher. Bei „Ich hab eine Freundin, die ist Buchhändlerin“ sieht es aber anders aus. Die Idee ist ja schön: Berufe vorstellen. Aber die Ausführung ist grottig. Die Texte sind hölzern, viel zu lang für Kinder und voll mit Begriffen, die kein Kind (und auch kaum ein Erwachsener) erklären könnte. Mich hat dieses Buch beim Lesen regelrecht geärgert, ich wollte gleich einen bösen Brief schreiben. Falls sich also Pixi mittlerweile an 16-Jährige wendet, die sich mit 95 Cent eine Berufsbewartung gönnen, dann ist dieses Büchlein wunderbar. Für alle anderen Zwecke: Nutzlos. Sehr schade. Aber zum Glück gibt’s noch viele andere Pixis.

Testament und Vormundschaft

Was passiert, wenn beide Eltern sterben? Ein Gedanke, den man gerne weit wegschiebt. Dennoch sollte man sich irgendwann damit auseinandersetzen. Wie ist es bei Euch – gibt es ein handschriftliches Testament? Habt Ihr Euch überlegt, wer dann für Euer Kind da sein soll? Weiß diese Person Bescheid? Habt Ihr es irgendwo schriftlich festgehalten (und beide unterschrieben)? Gibt es einen SOS-Zettel in der Kleidung Eures Kindes oder in seiner Kindergartentasche damit klar ist, wer angerufen werden soll, falls etwas passiert? Fragen über Fragen… Einige gute Antworten hat die Zeitschrift Eltern gegeben.