Das Kochbuch von GU der Autorin Dagmar von Cramm ist eine nette günstige Sammlung von Rezepten für Kinder, was gestressten Eltern Anregungen für schnelle unkomplizierte Kinder-Menüs gibt. Die Ideen sind zwar nicht neu und mit etwas Phantasie kommt man auch auf das eine oder andere von alleine, dennoch ist es manchmal ganz hilfreich dem verwöhnten Kind ein paar neue Dinge vorzusetzen.
Große Hilfe: Babybay
Eigentlich ist es eine unvernünftige Anschaffung: Kostet eine Menge Geld (ca. 130 Euro), und man braucht es nur wenige Monate. Aber dennoch ist das Babybay eine große Empfehlung von uns. Babybay ist ein kleines Gitterbettchen, das man ans Elternbett andocken kann. Tagsüber wird es abgemacht und zum Beispiel mit ins Wohnzimmer genommen (unbedingt das mit Rollen kaufen!) – so ist das neugeborene Baby immer in der Nähe. Und nachts muss die Mama nicht aufstehen, sondern muss nur neben sich greifen zum Baby. Und das Baby hat natürlich nachts das Gefühl, ganz nah bei den Eltern zu sein – ohne im Elternbett zu schlafen, was ja gefährlich sein kann. Noch ein Vorteil übrigens: Das Babybay lässt sich gut weiterverkaufen, weil es ja nur ca. 3-5 Monate im Einsatz ist und daher meistens aussieht wie neu. Falls Ihr ein gebrauchtes kauft, unbedingt neue Matratze dazukaufen!
Schlechtes Pixi-Buch
Normalerweise lieben wir Pixi-Bücher. Bei „Ich hab eine Freundin, die ist Buchhändlerin“ sieht es aber anders aus. Die Idee ist ja schön: Berufe vorstellen. Aber die Ausführung ist grottig. Die Texte sind hölzern, viel zu lang für Kinder und voll mit Begriffen, die kein Kind (und auch kaum ein Erwachsener) erklären könnte. Mich hat dieses Buch beim Lesen regelrecht geärgert, ich wollte gleich einen bösen Brief schreiben. Falls sich also Pixi mittlerweile an 16-Jährige wendet, die sich mit 95 Cent eine Berufsbewartung gönnen, dann ist dieses Büchlein wunderbar. Für alle anderen Zwecke: Nutzlos. Sehr schade. Aber zum Glück gibt’s noch viele andere Pixis.
Testament und Vormundschaft
Was passiert, wenn beide Eltern sterben? Ein Gedanke, den man gerne weit wegschiebt. Dennoch sollte man sich irgendwann damit auseinandersetzen. Wie ist es bei Euch – gibt es ein handschriftliches Testament? Habt Ihr Euch überlegt, wer dann für Euer Kind da sein soll? Weiß diese Person Bescheid? Habt Ihr es irgendwo schriftlich festgehalten (und beide unterschrieben)? Gibt es einen SOS-Zettel in der Kleidung Eures Kindes oder in seiner Kindergartentasche damit klar ist, wer angerufen werden soll, falls etwas passiert? Fragen über Fragen… Einige gute Antworten hat die Zeitschrift Eltern gegeben.
Spielplatz-Mobbing und das Testament
Diesmal haben wir uns ein unangenehmes Thema ausgesucht: Was passiert eigentlich mit dem Kind, wenn die Eltern sterben? Außerdem fühlt sich Oliver auf Spielplätzen von Müttern gemobbt. Wie ergeht es Euch dort? Annik lästert über ein Pixi-Buch (das aber doch schon älter ist, als gedacht). Dafür hat sie sich aber schlau gemacht, wer hinter der Ständigen Impfkommission steckt.
Oliver stellt noch zwei Apps für Kinder vor, und zwar „Fips‘ Welt“ für iPhone und iPad und
„Die fantastischen fliegenden Bücher von Mr. Morris Lessmore“ fürs iPad. Außerdem schwärmt er von Disneys „Das hässliche Entlein“ (bei YouTube zu sehen).
Ausführlichere Infos zu dieser Folge gibt es hier.
[audio:https://kinderwahnsinn.com/audio/kw8.mp3]Episode hier herunterladen.