Kranke Krippenkinder und ihre Internetauftritte

Angelika aus den Niederlanden fragt sich – und uns – ob Kinder öfter krank werden, wenn sie in die Krippe kommen. Wir sind ganz klar der Meinung: Ja! Und die Eltern mit dazu! Dazu ein interessanter Artikel hier. Vom Besuch des Osterhasen kommen wir dann wenig überraschend zur Mittelohrentzündung… Unserer Hörer Stefan teilt Olivers Schicksal: Die beiden Väter werden derzeit von ihren Töchtern verschmäht und dürfen nichts mehr machen.
Weiter geht’s von Touchscreens über den Diercke Weltatlas zu eBooks und Scout Schulränzen. Alexander hat uns diesmal auf das Thema Kinder im Internet gebracht – wie kann man sie schützen? Was gebt Ihr preis? Oliver empfiehlt, Kinderfotos über die Dropbox mit der Verwandtschaft zu teilen, Annik bevorzugt ein passwortgeschütztes Blog. Noch ein Hinweis: Stellt keine Fotos Eurer Kinder als Profilbild bei Facebook rein! Das kann im schlechtesten Fall jeder sehen! Außerdem sind wir der Meinung, dass wir als Eltern die Privatsphäre unserer Kinder schützen müssen. Dann noch ein wenig Montagsmaler-Stimmung durch die App “Draw something” und ein SZ-Artikel über Social Media, den wir leider nicht verlinken können, weil er online nicht zu finden ist. Schade eigentlich. Wer die gute alte SZ rumliegen hat: Am 17. März war’s drin.

Ausführlichere Infos zu dieser Folge gibt es hier.

[audio:https://kinderwahnsinn.com/audio/kw7ganzneu.mp3]

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Erste Hilfe und die Kinderarztsuche

Sophia wünscht sich was über Rückrufaktionen, nachdem die Giraffe Sophie so in Verruf geraten ist und gerade auch ein IKEA-Hochstuhl zurückgerufen wurde – wenn wir was erfahren, nehmen wir’s gerne auf!

Hier gibt’s immer aktuelle Infos:
produktrueckrufe.de/kinderartikel-und-spielwaren
test.de/themen/kinder-familie/meldung/
cleankids.de/magazin/produktrueckrufe/ausstattung-rr

Julie aus USA schreibt auf Facebook: Dort gibt es nicht so viele kleine Familien wie hier, glaubt sie… Die Zahlen bestätigen das: USA: 2,05 Kinder pro Frau, D: 1,36

Wie finde ich den richtigen Kinderarzt? Unsere Erfahrungen zu diesem Thema. Fazit: Man sollte nach dem Bauchgefühl gehen und ruhig wechseln, wenn man sich nicht wohl fühlt. Oliver macht zudem das Fass „Impfen Ja/Nein“ auf – aber das ist eine Geschichte für sich!

Annik war bei einem Erste-Hilfe-Kurs für Eltern, dazu ein Interview mit Tobias Goetz. Ein gutes Schema zum Aufhängen gibt es hier.

Und eine schöne Nachricht: Eltern müssen sich bei Erziehung nicht einig sein (dpa).

Ausführlichere Infos zu dieser Folge gibt es hier.

[audio:https://kinderwahnsinn.com/audio/kw6.mp3]

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Wandsticker und Fotos für’s Kinderzimmer

Kahle weiße Wände – das geht im Kinderzimmer gar nicht. Hier muss Farbe rein. Wenn schon nicht direkt an die Wand, dann per Wandsticker. Davon gibt’s mittlerweile eine ganze Menge, und viele davon sind auch wirklich gut gemacht und schön. Wichtig: Sie müssen leicht wieder ablösbar sein, denn gerade im Kinderzimmer geht der Trend halt auch mal weg vom Bagger, hin zum Dinosaurier. Und da ist dann Umgestaltung angesagt. Annik findet die Sticker von RoomMates (vor allem die Schiffe!) besonders schön und bezahlbar. Sie glänzen nicht, sondern sind eher matt – so sieht es fast aus, als hätte man selber auf die Wand gemalt.

Eine weitere schöne Idee ist es, Fotos selber zu gestalten. Man kann beispielsweise für das Kind ein Fotobuch erstellen mit Bildern von all den Menschen, die es schon kennt. Das müssen nicht nur Oma und Opa sein, sondern das kann auch die Bäckerei-Verkäuferin sein oder die Kinder aus der Nachbarschaft. Man kann solche Fotos auch einfach vergrößert laminieren (damit sie nicht so leicht geknickt, angeknabbert und zerrissen werden können) und aufhängen, oder dem Kind einfach so in die Hand drücken. Auch eine Idee: Es gibt so genannte Foto-Duschvorhänge, das sind also große Folien mit Einschubfächern für Postkarten und Fotos, die man auch an die Wand hängen kann.

Wichtig sollte immer sein: Das Zimmer muss in erster Linie dem Kind gefallen – nicht den Eltern!

 

Das perfekte Nachtlicht

Ein Nachtlicht ist für viele Kleinkinder besonders wichtig. Wenn der Raum zu dunkel ist, können sie sich beim Aufwachen in der Nacht nicht orientieren und bekommen Angst. Ein bekanntes Licht spendet dagegen Trost. Aber: Es soll natürlich auch nicht zu hell sein und den Schlaf stören. Die Suche nach einem guten Nachtlicht ist daher recht schwierig. Manche sind wahre Flutlicht-Anlagen, andere haben einen Bewegungssensor, was zwar für Flure und ähnliches praktisch ist, aber für’s Kinderzimmer nicht viel bringt. Annik ist nach einigen Fehlkäufen schließlich beim Osram Lunetta gelandet. Eine kleine Kugel mit drehbarem Licht – das in verschiedenen Farben strahlen kann. Durch Knopfdruck können diese Farben eingestellt werden. Weiß ist besonders hell, Orange angenehm dunkel. Das Nachtlicht hat zudem eine Automatik, es schaltet sich also automatisch aus, wenn es hell genug ist im Raum. Man muss sich also gar nicht darum kümmern.

Das perfekte Babyfon

Oliver hat sich ausführlich mit dem Thema Babyfon beschäftigt. Neue Modelle haben ja sogar eine Kamera und zeigen somit den Eltern, was im Kinderzimmer gerade los ist. Diese Funktion halten wir vor allem in zwei Fällen für sinnvoll: Zum einen ernsthaft, wenn das Kind beispielsweise zu epileptischen Anfällen neigt – so kann man jederzeit überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Zum zweiten im Spaß, wenn das Kind schon ca. 14 Jahre alt ist und den ersten Freund mit nach Hause bringt. Aber Scherz beiseite. Oliver hat sich gegen die DECT-Modelle entschieden. Deren Nachteile: Sie strahlen und das berühmte Handygeknatter nervt auch bei diesen Geräten und „funkt rein“. Oliver hat sich schließlich für ein Philips Avent-Babyfon entschieden, das über die normalen Radiofrequenzen sendet und somit eine gute Reichweite hat sowie keine weitere Strahlung aussendet. Dieses Babyfon ist allerdings nicht mehr auf dem Markt. Das neueste Avent-Babyfon ist dafür Testsieger 2012 der Stiftung Warentest, hat sogar eine Temperaturanzeige – ist allerdings wieder im DECT-Bereich unterwegs. Anniks Babyfon „Audioline Baby Care 4“ hat die Hälfte gekostet – und sie ist rundum damit zufrieden. Es schlägt nicht zu früh an, die Reichweite ist in Ordnung und es warnt nicht nur per Lautsprecher, sondern auch mit Lichtern. Sehr praktisch.