Vieles was da draußen unter dem Stichwort Kindermusik firmiert, ist unerträglich. Für die Kinder nicht immer, für die Eltern fast immer. Entweder man wird mit nervtötenden Chören belästigt oder mit noch schrecklicheren artifiziellen MIDI-Klängen. Billig! Nicht so bei Joely und Oliver. Oliver ist ein in München lebender Musiker, ein Allrounder, könnte man sagen. Er komponiert und spielt die meisten Instrumente selber. Als seine Tochter im Kindergartenalter war, fing er an, mit ihr Musik zu machen – und die Lieder aufzunehmen. Mittlerweile gibt es vier CDs von den Beiden, und die sind durchweg gut hörbar. Wobei die „kleine“ Joely natürlich schon seeeehr süß war, während die ältere Joely sehr professionell singt, aber den Niedlichkeitsfaktor der Kinderstimme natürlich etwas vermissen lässt. Also: Professionell selbstgemachte Musik, kreative Texte, eingängige Melodien. Echte Instrumente. Rundum gut! Die beiden treten übrigens weiterhin gemeinsam auf, auch wenn Joely mittlerweile in London studiert.
Die perfekten Kindermöbel: Paidi
Ich fand es ja erschreckend: Die meisten Kindermöbel sind mittlerweile aus (überspitzt gesagt) Schrottholz. Aber das kommt mir irgendwie nicht ins Haus, da bin ich konservativ. Also hab ich mich auf die Suche gemacht nach Kindermöbeln in Massivholz. Und das war echt gar nicht leicht! Fündig geworden bin ich beim fränkischen Traditionsunternehmen Paidi. Da sind zwar viele Kollektionen auch „Holzdekor“ und ähnliches, aber beispielsweise die Serie Pinetta ist aus Fichte Massiv. Und irgendwie war mir das sympathischer. Mittlerweile sind Wickelkommode und Gitterbett seit 2 Jahren im Dauereinsatz und sie sind robust und ohne Abnutzungserscheinungen. Bin sicher, das bleibt noch länger so. Die Wickelkommode ist zudem so modern gestaltet, dass sie auch als „normale“ Kommode in der Wohnung tauglich ist. Und das Bett lässt sich zum Jugendbett umbauen. Einzige Rüge an die Firma: Der Wickelkommoden-Aufsatz ist unverhältnismäßig teuer, das ist wirklich ärgerlich! Sind ja nur 4 Latten!!!
SWR2 Kinderlieder
Es ist eine einfach schöne Serie: Mit Chor und großem Orchester oder kleinerer Besetzung werden Kinderlieder aufgezeichnet. Als Podcast gibt es jedes Stück dann eine Woche lang in drei Versionen herunterzuladen: Mit Erklärstück, im Instrumental und in einer Komplettfassung. Wer nicht von Woche zu Woche warten will, kann sich die zur Serie passenden CDs kaufen, es gibt auch Liederbücher dazu und mittlerweile verschiedene Varianten (zum Beispiel Wiegenlieder). Samstags um 16 Uhr gibt es diese Serie übrigens ganz altmodisch auch im Radio zu hören – auf SWR2.
Die Muh-Box
Simpel und einfach: Zu sehen sind Fotos von Tieren, beim Berühren hört man dann die Laute der Tiere. Ein paar Fehler hat die App leider: Das Murmeltier ist noch in französisch druntergeschrieben, der Orca-Wal auch, und die Ziege wird kurzerhand zum Kamel gemacht. Um die 50 Tiere sind zu sehen – die ganz Kleinen schaffen die Bedienung wahrscheinlich noch nicht, die etwas Älteren schaffen es aber sicherlich locker. Ähnliche Apps gibt es auch von Heyduda.
Hier gehts zum Download für iPhone/iPod Touch und iPad
Heyduda – Kinder lernen Tiere
Heyduda ist eine ganze Reihe ähnlicher Spiele. In diesem hier können Buchstaben in die richtige Reihenfolge gebracht werden, um am Ende einen Tiernamen zu ergeben. Die Buchstaben werden einfach mit dem Finger an die richtige Stelle gezogen. Währenddessen ist das zu erratende (oder buchstabierende) Tier schon grafisch abgebildet. Die einzelnen Buchstaben und das am Ende fertige Wort werden von einem Sprecher vorgelesen. Sehr niedlich gemacht, funktioniert auf iPad ebenso wie iPhone und macht kleinen Kindern einfach nur Spaß, während größere Kinder dabei etwas lernen können.
Preis: € 1,59 bei iTunes