Faschingskostüme selber machen

Langsam wird’s Zeit für das superduper Faschingskostüm! Wir zeigen euch zehn Kostüme, die Ihr ganz schnell selber machen könnt mit Zeugs, das Ihr eh zu Hause habt. Oder? Hier entlang:


„Post für Hermann“ von Tom Percival

Ein Buch mit ECHTEN BRIEFEN: Unglaublich! In „Post für Hermann„* geht’s um zwei Freunde, die durch einen Umzug getrennt werden. Echte Briefe gibt’s übrigens auch in „Der kleine Drache Kokosnuss reist um die Welt„* – ebenso (vor-)lesenswert, wenn auch ein wenig klischeebehaftet.

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Ferngesteuerte Christkind-Glocke!

400x40000bbEs ist doch wunderbar, wenn die Kleinen an Christkind oder Weihnachtsmann glauben. Und zwar möglichst lange. Damit das so ist, schwindeln wir Eltern schwindeln, was das Zeug hält. Manchmal kommt man da in arge Erklärungsnöte. Zum Beispiel: Warum kommt das Christkind respektive der Weihnachtsmann immer dann, wenn Papa mal kurz nach draußen geht? Hmmm… Wie immer gibt’s eine App für das Problem: Mit dem „Weihnachtsglöckchen“ (iTunes-Link) könnt Ihr ein Glöckchen fernsteuern – so klingelt es im Wohnzimmer, während Ihr gerade in der Küche seid. Einfach den Timer einstellen, Glöckchen auswählen (natürlich mit Kopfhörer oder wenn die Kinder am Vorabend schlafen) – uns gefällt übrigens Nr. 3 am Besten – und dann klingelt’s. Viel Spaß! Kleiner Tipp: Handy lieber umgedreht irgendwo oben hinlegen, damit die Kinder es auf keinen Fall sehen… Und: Nach Weihnachten die App schleunigst löschen!


Der Ravensburger-Sprachzoo: Spielt mit!

Es ist ja schon frustrierend, wenn ein Vierjähriger ein besseres Gedächtnis hat als eine 40-Jährige… Testen könnt Ihr das nicht nur bei Memory, sondern auch bei „Der verdrehte Sprachzoo“. Hier kommt es darauf an, sich Geschichten auszudenken und sie danach auch wiedergeben zu können… Gar nicht so leicht! Hier gibt’s das Spiel bei Amazon.*

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Star Wars? Ja, aber ohne Kinder!

Wisst Ihr, was mir den Besuch des neuen Star Wars-Films versaut hat? Dass ein kleines Kind vor mir saß! Nein, dieses Kind war nicht laut. Es hat nicht gebrüllt, dazwischengequatscht oder sonstwas. Es rutschte einfach nur immer tiefer in seinen Sessel, war am Ende des Films tränenüberströmt und sagte leise: „I did not have a good time!“

Wie alt das Kind war? Ungefähr 6. Der Film ist aber ab 12 freigegeben. Was sich die Eltern dabei gedacht haben? Wahrscheinlich wollten sie dem Kind etwas Gutes tun. Weil das Kind doch ein T-Shirt mit einem Stormtrooper drauf hat, einen Schlafanzug mit Yoda, ein komplettes Lego-Set mit Raumschiffen und allem drum und dran. Klar, die Merchandising-Maschine läuft wie geschmiert. Und so sind locker schon Kindergartenkinder angefixt vom Krieg der Sterne.

lego-933006_640Aber genau der Name sagt ja schon, worum es geht: Um Krieg. Um Gut gegen Böse. Auch im neuesten Film sieht man Morde. Anders kann man es nicht sagen. Aus nächster Nähe. Und es sterben nicht nur gesichtslose Monster. Es gibt eine neue Übermacht, die gruselig aussieht. Und viel zu echt. Dazu noch perfekt eingesetzte Musik, die alles noch bedrohlicher macht.

Daher mein Appell: Liebe Eltern, lasst Eure Kinder zu Hause. Viele von ihnen glauben sogar noch an Weihnachtsmann und Nikolaus – und Ihr denkt, sie können abstrahieren, dass das da auf der Leinwand nur gespielt ist? Nein. Dafür ist Hollywood längst zu gut. Da fliegt kein UFO mehr an Schnüren durch die Gegend. Die Kinder werden davon träumen. Und zwar nichts schönes. Und anstatt Eure eigene Begeisterung für Star Wars an die nächste Generation weiterzugeben, werdet Ihr es ihnen vielleicht gehörig versauen.

Aber wisst Ihr, was außer dem Schutz der Kinder noch dagegen spricht, ihnen die Filme jetzt schon zu zeigen? Sie haben noch ein ganzes, hoffentlich langes Leben vor sich. Was sollen sie denn da noch entdecken, wenn Ihr ihnen schon mit 5 alles zeigt? Lasst sie die Erfahrung machen, mit 10 oder 11 sich in einen Film einzuschleichen, der erst ab 12 ist. Nehmt ihnen nicht die Freude, die Welt selber zu entdecken. Alles zu ihrer Zeit.