Aus der Reihe Elternphänomene: Das solidarische Lächeln

Kennt Ihr Eltern das solidarische Lächeln?

Wenn man sich irgendwo mit einem Kind aufhält, wo auch andere Eltern sind, bekommt man manchmal ein ’solidarisches Lächeln‘ geschenkt. Das kann passieren beim Sonntagsspaziergang, beim Arzt, in der Stadt in einer schattigen Ecke, beim Kinderfest, im Freibad…

Ich versuch das jetzt mal in Worte zu fassen.

„Ach – ihr auch?!“
„Hihi.“
„Heute Nacht auch nicht geschlafen?“
„Schön hier für Kinder.“
„Ja, ach schön, schau mal. Ihr habt auch noch ein Zweites.“
„Wir wissen, wie das ist.“
„Ahja, ihr musstet auch raus heute Mittag, drinnen war es ja nicht mehr auszuhalten.“

Kennt Ihr auch ein Elternphänomen?
Kommentiert, mailt, twittert oder sprecht auf den AB! Hier rechts gibts auch so ein lustiges  Kästlein, da kann man was reinsprechen.

Vaporisator, der Marmelade-Einkochhelfer

Utensilien zum Marmelade-KochenWie angekündigt, haben wir am Wochenende Marmelade eingekocht und möchten unsere Erfahrungen mit dem Vaporisator jetzt mit Euch teilen.

Zusammengefasst: Endlich kein lästiges Auskochen der Gläser mehr, endlich kein Verbrühen mehr! Allerdings müssen wir auch zugeben, dass nur vier normal große Gläser hineinpassen. Man muss das gute Gerät also einige Male laufen lassen und somit doch etwas Zeit fürs Sterilisieren der Gläser einplanen. Aber ansonsten alles super – Wasser rein, Gläser dazu, Apparat an, auskühlen lassen und abfüllen. So hatte ich mir das Ganze vorgestellt und bin somit rundum zufrieden. Der gute Vaporisator wird also wohl eine der wenigen Babysachen-Anschaffungen sein, die unserem Haushalt erhalten bleibt. Und übrigens: Die Marmelade ist auch gelungen, auch wenn der kleine Auskochhelfer da wohl weniger dafür kann.

Getestet haben wir den Vaporisator von Philips Avent (SCF274/26).

Und zu guter letzt: Den kleinen roten Helfer am (eher) unteren Bildrand, den stellen wir Euch nächste Woche vor!

KW 24 – Märchen, Knetwerkzeug und Aquaschuhe

Wir fragen uns heute: Was kann man kleinen Kindern eigentlich noch guten Gewissens vorlesen? Sind Märchen alle viel zu grausam oder erschreckend für die lieben Kleinen? Und wie politisch korrekt müssen Märchen oder Kinderbücher sein – darf da ein Neger drin vorkommen oder sollte das alles modernisiert werden? Wir sind übrigens auch auf Eure Meinung zu diesem Thema sehr gespannt.

Unser Aufreger dieser Episode kommt durch Stefanie – sie hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass es auf Spielplätzen kein bundesweites Rauchverbot gibt, lediglich in Bayern, Brandenburg, Saarland und NRW. Wundert uns sehr und ist auch unverständlich. Dabei geht es nicht nur um den Rauch, sondern auch um die Kippen selbst und um die Vorbildfunktion. Also Eltern: Ab hinter die Büsche zum Rauchen! Oder am allerbesten nur abends rauchen, wenn die Kinder im Bett sind. Oder gar nicht…

Annik mag ihre Playshoes Aqua Schuhe hier, auch wenn Oliver sie unästhetisch findet. Einigen können sich beide dann auf das Gobi Knetwerkzeug hier (Messer, Schaber, Pizzaroller etc.) und hier (Knetspritzen).

Claudias Basteltipp sind Kartoffelstärke-Flips die wunderbar kleben und Fischer Tip heißen – wir haben sie noch nicht ausprobiert.

Armin warnt vor dem Ertrinken –  hier ein Artikel dazu und hier noch eine ganze Seite, die allgemeiner ist.

Dennis’ Buchtipp ist das Öko-Test Jahrbuch Kleinkinder mit mehr als 900 Produkten im Test. Etwas ähnliches (nur viel dünner, eben ein Sonderheft) gibt es von der Stiftung Warentest.

Annik erwähnt außerdem noch kurz die Bücher „Lolli räumt auf“ und ein Südtiroler Wimmelbuch.

Unsere App-Empfehlung ist Dr. Panda’s Supermarkt.

Episode hier herunterladen oder gleich hören:

[audio:https://kinderwahnsinn.com/audio/kw24.mp3]

Augen auf beim Schwimmtierkauf

Der TÜV Rheinland hat sich aktuell zur Ferienzeit mit aufblasbaren Schwimmsitzen und Schwimmtieren für Babys und Kleinkinder beschäftigt.

Getetstet wurden insgesamt 50 Produkte wie Luftmatrazen und Schwimmtiere, die in Deutschland, Belgien, Spanien, Holland, Griechenland und Italien in Souveniershops und Strandläden verkauft werden und preislich im Bereich € 10.- liegen.

Das Ergebnis ist verheerend:
20 von 50 Artikeln dürften in der EU eigentlich gar nicht verkauft werden und erfüllen nicht den grundlegenden Sicherheitsanforderungen. Babys oder Kleinkinder könnten u.a. aus den Produkten herausrutschen oder Kentern und somit leicht ertrinken.

Außerdem lösten sich von vielen Schwimmtieren verschluckbare Kleinteile wie Ventilstöpsel und erhielten unerlaubt hohe Mengen an Schadstoffen und krebserregenden Weichmachern.

Also, schaut am besten vor dem Kauf auf ein Prüfzeichen und nehmt das Schwimmzubehör für Eure Kinder von zu Hause mit.